Assuan - Assuan Aufenthalt

Assuan

Assuan liegt am Ostufer des Nils, ca. 900 km südlich von Kairo. Die Stadt liegt unmittelbar nördlich der beiden Assuan-Staudämme, die den Nassersee   im Norden begrenzen bzw. nördlich des Ersten Nilkatarakts.Assuan gilt als das schönste Winterquartier in Ägypten. Es hat wunderschöne Landschaften und ist das ganze Jahr über sonnig und warm.


Bei Touristen auch immer sehr beliebt: eine Fahrt mit der Felukke auf dem Nil, ein kleines Segelschiff, dass Sie auf einer Spazierfahrt durch die Katarakte (Nilausläufe) an berühmten Hotels und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten von Assuan vorbeiführt. Oder Sie bummeln über den Basar von Assuan, wo die Ägypter mit Produkten aus Handarbeit, Gewürzen, Textilien oder Parfüme handel treiben.

 

Elephantine ist das Ziel der Bildungsbeflissenen: die Insel ist nachweislich bereits im 4. Jahrtausend vor Christus besiedelt worden und vermutlich der älteste besiedelte Teil des Gebietes um Assuan.Von einem neuen Aussichtsturm im Süden der Ausgrabungen hat man einen wundervollen Blick über das Flusstal und die Insel, dort ist auch das oben zu sehende Panorama entstanden.

Der Botanische Garten wurde einst von Horatio Herbert Kitchener, britischer Feldmarschall und Politiker, errichtet. Er ließ sich Pflanzen aus aller Welt liefern und kultivierte das Eiland, das auch Pflanzeninsel genannt wird. Und das zurecht. Umgeben von Wüste auf der einen Seite des Nils bietet die Insel eine unglaubliche Vielfalt an Flora und auch Fauna.

Der Große Obelisk ist noch unvollendet an seiner Geburtsstätte zu finden. Vermutlich haben mehrere Risse, die während der Bearbeitung weshalb auch immer auftraten, zu einem Abbruch der Arbeiten geführt. Teilweise ist der Obelisk bereits freigeschlagen und geglättet gewesen. Mit seiner Höhe von 41 m und einem Gewicht von 1168 t wäre er der größte bekannte Obelisk geworden.

 

Die Felsengräber liegen am Westufer des Nils und sind die Grabstätten von Fürsten aus dem Alten und Mittleren Reich. Die Rampen und Treppen, die vom Nil heraufführen dienten dazu, die Särge mit einer großen Zeremonie zu den Felsengräbern hinauf zu ziehen. Das Grab Sarenput II. aus der 12. Dynastie. Es zählt zu den großen und besterhaltensten Gräbern vor Ort.


Das Simeonskloster wurde im 7. Jahrhundert erbaut, wurde später wieder zerstört und wieder aufgebaut.Es ist ein längst verlassenes, aber verhältnismäßig gut erhaltenes koptisches Kloster und liegt auf der gegenüberliegenden Nilseite, etwas im Landesinneren.

 

Das Nubische Museum wurde im Jahre 1998 eröffnet und enthält neben der Statue des ägyptischen Pharaos Ramses III. 1200 Exponate aus den verschiedenen Etappen der nubischen Geschichte, ein Dokumentationszentrum für nubische Kultur und ein kleines Modelldorf in der ethnografischen Abteilung.Der Rundweg durch das Museum ist chronologisch gegliedert vom prähistorischen Nubien über das pharaonische Oberägypten in die griechisch-römische Zeit, gefolgt von Objekten aus der christlichen und islamischen Kultur Nubiens.

Kalabscha ist die moderne Bezeichnung für das antike Talmis. Der Ort lag ca. 50 km südlich von Assuan und ist heute im Nassersee versunken.Kalabscha ist besonders durch seine Tempelanlage bekannt. Bei dem Tempel handelt es sich um die größte freistehende Tempelanlage in Unternubien. Der Tempel von Kalabscha wurde beim Bau des Assuan-Staudamms 1961-1963 in 13.000 Blöcke zerlegt und auf der Insel Neu-Kalabscha wieder aufgebaut.

Der Assuan-Staudamm (1960 und 1971)steht im südlichen Ägypten etwa 13 Kilometer südlich bzw. stromaufwärts der Stadt Assuan und staut den Nil zum riesigen Nassersee auf, der sich bis in den Sudan erstreckt, wo er Nubia-See heißt. Der Stausee hat eine Kapazität von 135 bis 169 Milliarden Kubikmetern Wasser.

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